Friedvolle Weihnachtsfeiertage

und die besten Wünsche zum

bevorstehenden Jahreswechsel

allen Besucherinnen und Besuchern dieser Seite, verbunden mit einem besonders lieben Dank an die vielen Anrufer, besonders aus der Heimat, die mich stets zum Weitermachen ermutigten. Ihnen allen, selbstverständlich auch der Familie, weiterhin alles erdenklich Liebe und Gute.


Gambach, im Dezember 2014      GERD STEIGNER

Siehe auch die nächste Seite im Hauptmenü "Weihnachten 1931"

Über Zuständigkeiten für meine optischen Hilfsmittel

Um diese elektronische Handlupe geht es
Um diese elektronische Handlupe geht es

Hatte ich mich in meinem letzten Bericht noch über die Vielfalt und Qualität optischer und elektronischer Hilfsmittel gefreut, wird diese Freude erheblich getrübt, weil mittlerweile der Amtsschimmel immer kräftiger wiehert. Ich weiß, dass diese Hi-Tec-Geräte Ihren Preis haben. Deshalb hat der Gesetzgeber auch Krankenkassen bzw. die Sozialämter zur Bezuschussung verpflichtet. So weit, so gut. Jetzt versucht meine Krankenkasse offenbar, sich zu drücken.

 

Doch der Reihe nach: Vor einem knappen Jahr haben die rheinland-pfälzische und die saarländische AOK fusioniert, u. a. um effektiver zu werden. Kam damals meine Post lediglich aus dem gesamten Rheinland-Pfalz, kommt sie heute aus beiden Bundesländern. Im November dachte ich, eass damit endlich Schluss sei, denn es kam die Nachricht, für mich sei irgendeine Geschäftsstelle im Westerwald zuständig. Endlich, nach elf Monaten weiß ich, wo ich mich hinwenden muss. Doch schon drei Tage später kommt Post aus Neunkirchen/Saar, dort sei ich in den richtigen Händen und man habe meinen Antrag auf Kostenübernahme für die Hilfsmittel zur Begut-achtung an den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MdK) weitergegeben. Noch in der selben Woche hat scheinbar die Zuständigkeit erneut gewechselt, denn in einem neuen Schreiben, diesmal aus Saarlouis, teilt mir die AOK mit, dass sie unter Umständen gar nicht zuständig sei, sondern das Sozialamt meines Kreises. Nach dort sei mein Antrag nun vorsichtshalber geschickt worden.

 

Wer jetzt glaubt, von mir auf den Arm genommen zu werden, hat sich getäuscht. Ich würde auch lieber mit meinen neuen optischen und elektronischen Hilfsmitteln den Alltag bestreiten als solche Missstände anzuprangern. Dabei gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass es Herrn Bockemühl, dem Vorstandsvorsitzenden der AOK, kurzfristig gelingt, seinen Laden auf Vordermann zu bringen, getreu dem Sprichwort: "Wie der Herr, so 's Gescherr!" Das kann doch nicht so schwer sein.

Schon einmal gehört von Scheidenberg, Scheidenberger Woog und Scheidrnberger Straße?

So ähnlich könnte der Scheidenberger Woog um 1700 ausgesehen haben, als er angestaut war und sich in dem riesigen See ein immenser Fischbestand tummelte. Frank Kleemann, Spesbach, hat über das Thema "Scheidenberg, Scheidenberger Woog, Scheidenberger Straße" eine Hausarbeit geschrieben und sie mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Zu finden ist dieser lesenswerte Fleißartikel im Hauptmenü unter "Der Scheidenberger Woog".

Elterngrab auf dem Friedhof Katzenbach eingeebnet

Jahrelang war es die Lieblingsbeschäftigung von Franziska, die Blumen auf dem Grab meiner Eltern zu gießen. Doch damit ist es leider vorbei, denn im Juli 2014 habe ich die Grabstätte auf dem Katzenbacher Friedhof einebnen lassen. Franziska, inzwischen 13 Jahre alt und ein richtiger Teenager, wird darüber nicht allzu traurig sein.

 

Im Laufe der Jahre war die Graberde immer wieder eingesunken. Dieses Mal jedoch, wohl weil beide Särge zusammengebrochen sind, so stark, dass größere Mengen Erde zum Auffüllen nötig gewesen wären. Auch wurde die Beschriftung auf dem Grabstein immer unleserlicher und hätte dringend einer Renovierung bedurft. Da ich das Grab seit mehr als vier Jahren nicht mehr besuchen konnte und die Ruhezeit 2018 abläuft, habe ich mich entschlossen, es vorzeitig einzuebnen zu lassen.

 

An dieser Stelle herzlichen Dank an Erika, die sich seit 1988 um die Grabpflege gekümmert hat, an Christel, die bei jedem Friedhofsbesuch nach dem Grab ihres Paten geschaut hat und nicht zuletzt an Franziska, die so manche Kanne Wasser an die Blumen auf dem Grab gegossen hat.

Die Bauern- und Wetterregeln für Dezember sind da

Das nebenstehende Logo führt Dich ein Jahr lang Monat für Monat durch die jeweiligen Regeln. Die heutzutage nicht immer gut verständlichen, weil schon alten Ausdrücke werden erklärt wo es notwendig ist, ebenfalls wird erläutert, welche eigene Bewandtnis besondere Tage (Ostern, Walpurgis- oder Hexennacht) mit sich bringen. Klicke einfach links das (4.) Untermenü "Bauern- und Wetterregeln" an, schon öffnet sich die Seite. Und das immer pünktlich zum Monatsende, jeweils für den darauffolgenden Monat.

 

Die zwölf Raunächte Ende Dezember / Anfang Januar- Mythos und Brauch

 

Um die Weihnachtsfeiertage steht diese auch als „Rauhnächte“ (Raunächte/ Rauchnächte) oder “Zwölf heilige Nächte” bekannte Zeit vor der Tür. Dann sollen besondere Dinge vor sich gehen und die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits wesentlich enger sein.

Als die wichtigsten vier Rauhnächte werden bezeichnet:

  • 21./ 22. Dezember (Thomasnacht – die Wintersonnenwende, längste Nacht des Jahres).
  • 24./ 25. Dezember (Heiliger Abend – Christnacht)
  • 31. Dezember/ 1. Januar (Silvester)
  • 5./ 6. Januar (Vigil von Epiphanie – Erscheinung des Herrn)

Vermutlich nahmen die Raunächte ihren Ursprung im germanischen Mondkalender. Dabei hat das Jahr 354 Tage. Somit fehlen zu unserem heutigen Sonnenkalender zwölf Tage. Ursprünglich begannen die Raunächte in der sogenannten Thomasnacht vom 21. auf den 22. Dezember und endeten am 6. Januar. Ausgenommen waren Sonn- und Festtage. Inzwischen beschränken sie sich auf den Zeitraum durchgängig zwischen 25. Dezember und 6. Januar.

Die Zwölf Heiligen Nächte symbolisieren auch die zwölf Monate des folgenden Jahres. Wer in jenen Nächten zu einer Wegkreuzung geht, die Atmosphäre auf sich wirken lässt und auf die Zeichen der Natur achtet, kann Ereignisse deuten. Wie das Wetter in dieser Nacht ist, so ist es auch in dem zugeordneten Monat. Was man in diesen Nächten träumt, wird in den jeweiligen Monaten des folgenden Jahres passieren. Träume vor Mitternacht beziehen sich auf die erste Monatshälfte, die Träume danach auf die zweite Hälfte. In diesen Nächten können die Tiere sprechen. Sie unterhalten sich über die Toten des kommenden Jahres. Ob die Tiere wirklich sprechen oder ob sich die Götter nur kurzzeitig in solche verwandeln oder ob die Menschen einfach in dieser Zeit besonders sensibel sind, lässt sich nicht genau klären.

Die sogenannte „Wilde Jagd“ treibt ihr Unwesen in diesen Nächsten. Angeführt von Odin, der auch Wilder Jäger genannt wird, und Frau Holle. Die Stürme in dieser Zeit liegen darin begründet, dass die beiden durch die Lüfte brausen. Um sie gütlich zu stimmen, opfert man ihnen Speisen, wie Brot, Kuchen, Gebäck, Fleisch oder Hülsenfrüchte, aber auch die Reste der Festmale. Diese stellt man entweder vor die Türe oder verteilt sie unter Obstbäumen im Garten.

Wer zu dieser Zeit (weiße) Wäsche draußen aufhängt, läuft Gefahr, dass sich die Wilde Jagd darin verfängt. Oder dass Odin ein Wäschestück mitnimmt und als zukünftiges Leichentuch für den Besitzer verwendet. Die Toten suchen die Lebenden auf und dunkle Mächte haben Herrschaft über die Erde. Böse Geister setzen sich gerne in Unrat und Unordnung fest. Deswegen: Aufräumen in Haus und Leben. Am besten bringt man alles Geliehene zurück und lässt sich Verliehenes wiedergeben.