Elektronische Lupe aus der Not privat vorfinanziert! 

Ende vergangenen Jahres habe ich an dieser Stelle vom ersten Lesen einer Zeitung mit einem optischen Hilfsmittel berichtet.Nach über zwei Jahren der Lese-abstinenz war ich von dieser elektronischen Lupe so begeistert, dass ich sie mir sofort anschaffen wollte, denn mit Lesen lässt sich manch langweilige Stunde totschlagen und der Tag ist nicht mehr so lang. Der Antrag wurde von Augenarzt und Optiker auch gleich ausgefüllt und bei der Krankenkasse eingereicht. Und dort liegt er heute noch, bzw. er reist vom Saar-land zum Westerwald, von der Lahn in die Pfalz, um zu sehen, wer für ihn überhaupt zuständig ist, da die eigentliche Sachbearbeiterin krank ist. Glücklicher-weise hatte ich früher schon für solche Notfälle etwas angespart und war deshalb in der Lage, mir meinen Traum zu erfüllen und die elektronische Lupe privat vorzufinanzieren. 

Jetzt lese ich gerade in einem Buch, das der Spesbacher Schreinermeister Hermann Christmann 1989, nach 68 aktiven Sängerjahren, im hohen Alter von 82 Jahren geschrieben hat. Es trägt den vielversprechenden Titel "Mein Sängerleben" und behandelt in der Hauptsache die Vereinsgeschichte der Sängervereinigung 1862 Spesbach. Aber auch frohe und betrübliche Ereignisse aus den Dorfleben fehlen nicht. Da kommen Erinnerungen auf. Ein tolles Buch. Danke Helga, dass Du es mir geschickt hast. Liebend gern würde ich es auf einen einzigen Schlag auslesen, die Augen ermüden jedoch ziemlich schnell. Außerdem liest es sich mit der Lupe nicht so flott, wie z. B. mit einer Brille, denn sie ist leider nur ein "Hilfs"mittel.

Schon einmal gehört von Scheidenberg, Scheidenberger Woog und Scheidrnberger Straße?

So ähnlich könnte der Scheidenberger Woog um 1700 ausgesehen haben, als er angestaut war und sich in dem riesigen See ein immenser Fischbestand tummelte. Frank Kleemann, Spesbach, hat über das Thema "Scheidenberg, Scheidenberger Woog, Scheidenberger Straße" eine Hausarbeit geschrieben und sie mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Zu finden ist dieser lesenswerte Fleißartikel im Hauptmenü unter "Der Scheidenberger Woog".

Die Bauern- und Wetterregeln für Januar sind da

Das nebenstehende Logo führt Dich ein Jahr lang Monat für Monat durch die jeweiligen Regeln. Die heutzutage nicht immer gut verständlichen, weil schon alten Ausdrücke werden erklärt wo es notwendig ist, ebenfalls wird erläutert, welche eigene Bewandtnis besondere Tage (Ostern, Walpurgis- oder Hexennacht) mit sich bringen. Klicke einfach links das (6.) Untermenü "Bauern- und Wetterregeln" an, schon öffnet sich die Seite. Und das immer pünktlich zum Monatsende, jeweils für den darauffolgenden Monat.


Der März ist der Monat des Jahreszeitenwechsels


Astronomisch gesehen fallen die ersten beiden Drittel des März noch in den Winter, da die Frülings-Tagundnachtgleiche auf den 21. März fällt. Meteorologisch betrachtet gehört aber der März schon ganz zum Frühling. Die volkstümlichen Bezeichnungen des Monats als Lenzing, Lenzmond oder Frühlingsmonat spiegeln dies wider. Dennoch bleibt der März der Monat des Jahreszeitenwechsels und hat durchaus noch Winterliches zu Bieten.


„Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt,

er setzet die Felder und Wiesen instand.

Er pflüget den Boden, er egget und sät

und regt seine Hände frühmorgens und spät.

So beginnt ein bekanntes Volkslied. Die Frühjahrsbestellung der Felder schickt den Bauern aus dem Haus. Und es ist verständlich, dass er mit bangem Blick das Wetter beobachtet.


Weitere Namen des März sind Fastenmonat und Josephmonat.


Die verworfenen Tage sind der 13., 14., 15. und 29. März.