Letzte Meldung aus der Uni-Augenklinik in Gießen

Schon einige Tage lang hatte ich ein komisches Gefühl mit meinem rechten Auge. Irgend etwas war anders. Es ist mit einem angeborenen Seh-fehler behaftet und ich kann mit ihm so gut wie nichts (weniger als 10%) sehen. Deshalb war mir zunächst auch nicht klar, was die Ursache sein könnte. Also gleich ab zum Augenarzt. Der meinte nach kurzer Untersuchung: „Es ist ein Kreuz mit Ihnen - jetzt hat die Krankheit auch das rechte Auge erreicht" und machte den Überweisungsschein fertig. Nach kurzer Beredung mit Uli entschlossen wir uns, diesmal die näher gelegene, verkehrsmäßig besser zu erreichende Universitäts-Augenklinik in Gießen aufzusuchen.

 

Uli hatte ihren freien Tag geopfert um mich zu fahren. Sie und Thorsten begleiten mich immer zu den jeweiligen Untersuchungen, was mir ein Gefühl von mehr Sicher-heit gibt. Zum schlechten Sehen kommt oft noch etwas Aufgeregtheit dazu, schon hat man den Arzt mißverstanden oder ihm gar nicht zugehört. 

 

Erfreulicherweise begannen in Gießen die Voruntersuchungen ziemlich pünktlich zum festgesetzten Termin, denen sich leider stundenlanges Warten auf die Besprechung mit einem Arzt anschloss. Ich hatte Glück, denn im Verlauf der Unterredug kam der Oberarzt dazu, schaute sich die Sache an und schenkte mir mit offenen Worten und noch mehr Gesten reinen Wein ein. Kurzum: Das rechte Auge ist, bedingt durch den angeborenen Sehfehler, jetzt dermaßen geschädigt, dass eine Behandlung weder Sinn macht noch Erfolg bringen wird. Im Klartext heißt das: Die Ärzte geben das Auge auf - ich habe mein rechtes Auge verloren!

 

Wie geht es jetzt weiter? Nachdem ich die neue Situation eine Nacht überschlafen habe, denke ich, dass ich mich auch ohne rechtes Auge gut zurechtfinden werde. Seit nunmehr 73 Jahren lebe ich praktisch nur mit dem linken Auge, bin immer gut durch Schule und Berufsleben gekommen und war als Soldat weit über ein Jahr lang bataillonsbester Schütze. Jetzt gilt es, die ganze Aufmerksamkeit dem kranken Auge zu widmen, es alle vier Wochen vom Augenarzt überprüfen zu lassen, um ggf. gleich medizinisch eingreifen zu können.

 

Darüber hinaus ist die Anschaffung entsprechender Hilfsmittel geplant, u. a um mir die Arbeit an dieser Seite zu erleichtern. Um die Behindertenparkplätze nutzen zu dürfen, will ich mir einen entsprechenden Ausweis zulegen. Insgesamt gesehen sieht meine Zukunft wahrscheinlich gar nicht so düster aus. 

2015 steht unsere diamantene Konfirmation an

Der Anblick dieses Bildes (SWR-Foto) weckt Erinnerungen an unsere Jugendzeit. Was haben wir "Einundvierziger" in dieser Kirche nicht alles erlebt - sowohl Positives als auch Negatives. Doch am eindrucksvollsten war sicher unsere Konfirmation zwei Wochen vor Ostern 1955. Plötzlich waren wir aus den Kinderschuhen heraus, waren bereits erwachsen. Ein ganz neuer Lebensabschnitt hatte begonnen. Fünfzig Jahre später, im Jahr 2005, (wo war die Zeit hingekommen?) gingen wir in "unserer" altehrwürdigen Kirche zur goldenen Konfirmation. Die Diamantkonfirmation wird nach 60 Jahren gefeiert, also 2015. Und das ist bereits nächstes Jahr - wahrlich nur noch ein paar Monate. Weil schon einige nicht mehr unter uns weilen wäre es toll, wenn diesmal alle kommen würden, auch wenn es nur zum weltlichen Programm ist. Ich will Euch alle sehen, damit sich auch die Anreise lohnt! 

Elterngrab auf dem Friedhof Katzenbach eingeebnet

Jahrelang war es die Lieblingsbeschäftigung von Franziska, die Blumen auf dem Grab meiner Eltern zu gießen. Doch damit ist es leider vorbei, denn im Juli 2014 habe ich die Grabstätte auf dem Katzenbacher Friedhof einebnen lassen. Franziska, inzwischen 13 Jahre alt und ein richtiger Teenager, wird darüber nicht allzu traurig sein.

 

Im Laufe der Jahre war die Graberde immer wieder eingesunken. Dieses Mal jedoch, wohl weil beide Särge zusammengebrochen sind, so stark, dass größere Mengen Erde zum Auffüllen nötig gewesen wären. Auch wurde die Beschriftung auf dem Grabstein immer unleserlicher und hätte dringend einer Renovierung bedurft. Da ich das Grab seit mehr als vier Jahren nicht mehr besuchen konnte und die Ruhezeit 2018 abläuft, habe ich mich entschlossen, es vorzeitig einzuebnen zu lassen.

 

An dieser Stelle herzlichen Dank an Erika, die sich seit 1988 um die Grabpflege gekümmert hat, an Christel, die bei jedem Friedhofsbesuch nach dem Grab ihres Paten geschaut hat und nicht zuletzt an Franziska, die so manche Kanne Wasser an die Blumen auf dem Grab gegossen hat.

Bauern- und Wetterregeln für September sind da

Das nebenstehende Logo führt Dich ein Jahr lang Monat für Monat durch die jeweiligen Regeln. Die schlecht verständlichen, weil schon alten Ausdrücke werden erklärt, ebenfalls wird erläutert, welche eigene Bewandtnis besondere Tage (Ostern, Walpurgis- oder Hexennacht) mit sich bringen. Klicke einfach links das (4.) Untermenü "Bauern- und Wetterregeln" an und schon öffnet sich die Seite.